†Nachtwache†

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BeitragThema: Kurzgeschichten   Mi Dez 19, 2007 3:53 pm

Im Prinzip ganz einfach man bekommt einen gegenstand vorgesetzt und muß diesen in eine Kurzgeschichte einbauen.Er soll in dieser eine wichtige Rolle spielen. Danach gibt man einen neuen Gegenstand vor.

Gegenstand: Peitsche

Als sie die Augen aufschlug wusste sie, dass sie geträumt hatte um sie herum das geschrei der Menschen, die unter den unmenschlichsten Bedingungen mit ihr hier schlafen und arbeiten mussten. Nur einmal wollte sie noch in Ihren Traum zurückkehren, einen Traum in dem sie an einem Sicheren Ort war. Ihre eltern um sie herum. Nur eine sanfte Briese streifte über das Weizenfeld und ließ es in der goldenen Sonne des Mittags wie ein Meer aus fließendem Honig erscheinen. Sie war glücklich, die sonne schien Ihr ins Gesicht, doch Ihr war kalt. Kalt und nass.

Das knallen einer Peitsche brachte sie wieder zur besinnung. der Aufseher hatte es wohl auf sie abgesehn. Er stellte Ihr immer öfter nach. Von anderen wusste sie, dass er sich immer nahm was ihm gefiehl und sie gefiel ihm offensichlich. Und es gab noch etwas das ihm gefiel seine Favoritinen auszupeitschen.

Und wieder ein brennender Schmerz auf dem Rücken. Sie hörte ihn lachen: "Na gefällt Dir das?"

Nein es gefiel Ihr nicht! Es gefiel Ihr ganz und gar nicht. noch ein Knallen und der bekannte Schwerz. Alles in Ihr schien zu verlaufen! Das Gefühl des Glücks mit der Ohnmacht, die sie hier erleiden musste. Der Ort an dem sie verkauft worden war, von dem Mann der ihre Eltern tötete dieses Monster. Sie spürte eine Kältewelle durch ihren Körper laufen und ab da war alles still.

Die Welt um sie herum schien angehalten, obwohl sie wusste, dass sie es nicht war. Sie erhob sich innerhalb eines Sekundenbruchteils, nein sie Sprang auf , drehte sich im Sprung und sah das Seltsam verzerrte Gesicht ihres Kerkermeisters. Ein Gesicht das wohl einmal gelacht haben könnte, seein letztes Lachen, denn nun mischte sich Angst, Panik, Grauen mit hinein.

Sie stieß sich von der wand ab und ohne zu warten stürzte sie sich auf das, was sie am meisten hasste. Die Peitsche schwebte in der Luft und der Arm, der sie führte machte gerade eine kehrtwendung voom Schwunghohlen zurück zum zu schlagen.

Als sie diesen Arm berührte fing er an sich aufzulösen, zu staub zu zerfallen. Zuerst die Haut, dann die Muskeln, bis nur noch das Skelett des Armes zu boden fiel. Mit ihm ging auch der Wuchtige Wächter zu boden und bevor noch die Peitsche ihm folgen konnte, hatte Sie diese schon aufgefangen!

Wimmernd un dheulend lag er nun vor ihr der große wuchtige Kerkermeister vor dem kleinen Mädchen. Er wimmerte und heulte. Er hatte ganz offensichtlich höllische Schmerzen. Mit der Peitsche in der Hand sah sie auf ihn herab.und mit der zarten unverfäschten Stimme, wie sie nur unschuldige Kinder haben können säuselte sie Ihm zu:

"Na gefällt Dir das?"


Neuer Gegenstand: Karte
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Elfee
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BeitragThema: Re: Kurzgeschichten   So Dez 23, 2007 9:51 pm

o.O das ist aber schwer^^
ich versuch mal mein glück, aber so eine geschichte wie du es geschafft hast, schaffe ich net xD

Karte:

Es war eisig kalt draußen. Sie ging in Bademantel zur Wohnungstür. Gerade hatte es dort geklingelt. Sie öfnet die Tür, doch keiner ist zu sehen, sodass sie einen schritt nach draußen wagt. Es kirscht unter ihren Füßen. Es war nicht nur der Schnee, auch ein großer Briefumschlag lag auf dem Boden.

Sie hebt denn Brief auf udn geht in die Wohnung, da es sehr kalt ist. Frierend geht sie zum Esstisch und schaut sich den Umschlag genauer an. Es steht kein Absender drauf aber auch kein Empfänger. Sie öffnet vorsichtig, mit Verwunderung und Spannung, den Brief. Es fällt eine wunderschöne Karte heraus. Sie hebt die Karte auf und schaut sie sich genauer an. Die Karte ist selbstgemacht und mit einem wunderschönen Bild verziert. Mit zitternden Händen öffnet sie die Karte und erschrak.

In der Karte steht mit goldener, wundervoll geschwungener Schrift:
Ich sehe dich,
ich sehe dich jeden Tag
und hoffe darauf dass auch du mich siehst.
Ich möchte mit dir Essen gehen,
habe aber Angst dich anzusprechen.
Eines Tages werde ich dich ansprechen!
Verlass dich drauf!
Irgendwann werde ich mich trauen....
und ich hoffe es wird bald so sein.

Sie schließt die Karte wieder. Verzweifelt sucht sie nach dem Absender, doch es ist keiner aufzufinden.
Als ihr der Briefumschlag vom Tisch runterfällt, rutscht eine wunderschöne Kette heraus. Sie hebt sie auf und schaut nochmals in den Briefumschlag. Sie fasst hinein und findet einen kleinen Zettel auf dem steht:
Dies ist schon mal ein Vorgeschmack dafür, wie gern ich dich habe.
Ich hoffe du trägst sie und magst sie.

Die Frau erblasste, stellte sich aber vor den Spiegel und zog die Kette an.
Dann zog sie sich hübsche Klamotten an und einen dicken Mantel, nahm ihre Handtasche und einiges an Geld mit.

Sie geht hinaus, schaut sich mehrere Male um und geht zu dem Cafè um die Ecke.
Das cafè war ihr Stammlokal. Sie ging oft dorthin. Auch heute setze sie sich an ihren Lieblingsplatz und bestellte einen leckeren Espresso macchiato.
Irgendetwas war heute anders. Sie wusste nicht was, da alles wie immer war, viele Menschen, ein Getummel und Gemurmel und schreiende Kinder. Die Bedienung war sehr gestresst, deshalb wunderte sie sich, als ein junger Mann auf sie zu kam. Er war einer der Angestellten udn fragte ob er sich zu ihr setzen dürfe. Sie bejahte und machte den zweiten stuhl für ihn frei. Er setze sich hin und schaute sie an und grinste dabei. Sie fand ihn nett und mochte ihn schon bei ihrer ersten Begegnung, weshalb sie ein wenig in Verlegenheit geriet. Plötzlich fragte er, ob ihr die Kette gefiel udn zeigte auf die schöne Kette von dme unbekannten Absender. Ich schaute ihn verwundert an und sagte laut "JA". Daraufhin freute er sich und meinte, dass er sie dann gut ausgesucht hatte. Daraufhin erblasste ich und schaute ihn verwundert an.

Ich bekam kein Wort mehr raus. Fünf Minuten schwiegen wir uns an. Dann endlich traute ich mich ihn zu fragen, ob er sie mir geschickt habe. Er nickte und ich sprang vor Freude auf und umarmte ihn. Ich bin bescheuert geworden. Normalerweise bin ich viel zu schüchtern, doch heute war alles anders. ich fragte ihn ob er schon aus hätte und Lust hätte mit mir spazieren zu gehen. Er nickte, holte seine Jacke, bezahlte schnell mein Getränk und verschwand mit mir draußen in die dunkle, kalte Nacht.

Ende xD
ich hoffe es ist nicht zu lang xD

Neuer Gegenstand: Orchidee
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Runfinger
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BeitragThema: Re: Kurzgeschichten   So März 30, 2008 12:22 am

Wie gewünscht folge ich dir Elfee in den RGP Bereich und versuche mich auch an einer kleinen Geschichte. Übrigens haben mir die zwei Geschichten gut gefallen.

LG
Runfinger

Von seinem Schwert tropfte noch Blut. Sein Brustkorb hob und senkte sich im schnellen Rhythmus. Missmutig blickte er auf den toten, jungen Mann zu seinen Füßen. Was hat er getan? Wieder einmal hatte er einen seiner Brüder getötet. Er war Rachan der Starke und er herrschte bereits 14 Jahre über das Großreich Kahan. Wie es Sitte war, hatte sein jüngerer Bruder, als er 18 Jahre alt wurde, ihn zu einem Kampf um den Thron herausgefordert. Rachan hatte bereits vier dieser Herausforderungen überlebt, aber jedes Mal starb ein Teil von ihm mit seinen Brüdern. Müde wischte er sein Schwert ab, beugte sich nieder, küsste seinen toten Bruder auf die Stirn und verließ den Kampfplatz.

Orch, ein jüngerer Bruder Rachans, hatte den Kampf verfolgt und saß nun kreidebleich auf den hintersten Rängen der Arena. In zwei Jahren war die Reihe an ihm, den Bruder zum Kampf zu fordern. Er war kein schlechter Schwertkämpfer, aber gegen seinen älteren Bruder würde er keine Chance haben. Er brauchte unbedingt eine gute Idee! Sie waren ein kriegerisches Volk und es müsste auf jedenfall ein Wettkampf sein. Nach langen Tagen der Überlegung begab sich Orch zu seinem Bruder, um seine Idee zu unterbreiten.

Was? Du willst eine exotische Blume im Dschungel suchen? Und wer als erster diese Blume auf die Stiege des Palasts legt, soll herrschen? Was Dümmeres ist dir nicht eingefallen! Gehe mir aus den Augen!
Aber bedenke Bruder, welche Gefahren der Dschungel birgt und du müsstest nicht einen weiteren deiner Brüder töten!
Bei diesen Worten wurde Rachan nachdenklich. Seit Tagen konnte er nicht schlafen, da er immer wieder seinen getöteten Bruder vor sich sah. Langsam sah er Orch an und sagte: „So soll es sein! Der Sieger wird regieren und keiner meiner Brüder wird mehr durch mein Schwert sterben!“

Heute war es soweit, Orch war achtzehn Jahre alt und in wenigen Minuten würde sein Bruder und er die Suche nach der exotischen Blume beginnen. Was Rachan nicht wusste war, dass Orch eine Stelle im Dschungel kannte, wo so eine seltene, exotische Blume wuchs. Er hatte sie auf seinen Streifzügen durch den Dschungel entdeckt. In einer halben Stunde würde er Herrscher des Großreiches Kahan sein.

Er hatte die Blume und es waren nur noch wenige Schritte bis zum Palast. Sein Bruder war nur knapp hinter ihm und auch er war im Besitz einer Blume. Aber er würde es schaffen, nur noch drei, zwei, ein Schritt und plötzlich blieb Orch stehen. Ein paar Sekunden später hatte Rachan ihn eingeholt und stoppte ebenfalls vor der ersten Stufe des Palastes.
Bruder, warum hast du deinen Sieg und die Herrschaft nicht angenommen?
Du warst so weise, den bestehenden Brauch zu ändern und du bist stark und erfahren. Ich denke, du solltest noch herrschen und wenn meine Zeit gekommen ist, werde ich die Herrschaft von dir übernehmen.
Komm Bruder und herrsche an meiner Seite, denn niemals war ein Tag erfreulicher für mich als der heutige.
Zusammen erklommen die Brüder die Treppe und zeigten sich dem Volk. Als der Jubel des Volkes langsam verklang, nahm Rachan seinen Bruder zur Seite und sagte: „Das war eine sehr gute Idee von dir, Orch und in Zukunft soll diese Blume OrchIdee heißen!“

Neuer Gegenstand: Runenstab
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Adamanteus
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BeitragThema: Re: Kurzgeschichten   So März 30, 2008 3:25 am

Nun war es an mir, dem letzten Überlebenden der Expedition zu handel. Vor über zwei Jahren waren wir zu siebtzehnd aufgerochen um das magische Dreieck zu finden. Es sollte einen sagenumwobenen Schatz hüten. Was wir uns darunter vorzustellen hatten wussten wir nicht sicher. Man schickte uns von Tempel zu Tempel und wir befragten viele Priester und weise Männer, hatten aber das Gefühl dem Rätsel nicht näher zu kommen.

Dann eines Tages, es muss bereits im frühen Herbst des zweiten Jahres unserer Expedition gewesen sein, kamen wir in ein Land der schwarzen Männer. Sir begegneten uns sehr freundschaftlich, aber mit einer nicht definierbaren, ungeheuren Furcht. Zu diesem Zeitpunkt finge es an, dass wir Nachts immerwieder einen Mann verloren, uns aber keinen Reim darauf machen konnten, wo die Männer hinverschwanden. Wir stellten Nachtwachen auf, und dennnoch wurden wir weiter dezimiert, ohne dass wir auf des Rätsels Lösung gestoßen wären.

Vor ca. einer Woche dann haben wir diese mächtige im Dreieck gebaute Feste gefunden - verlassen wie wir dachten - doch Nachts wenn wir uns zusammenkauerten, schlichen dunkle Gestalten um uns herum. Gestern Nacht verlor ich meinen guten und letzten Weggefährten Nimrot. Aber wir haben die letzte Barriere zu den innersten Verliesen und Schatzkammern durchstoßen! Es trennt mich nun nur noch diese eine letzte Tür, hinter welcher ich das magische Relikt vermute. Durche einen gewaltigen Zauber, der schon längst vergessen schien öffnete ich die Tür. Im flackernden Schein der Fackel betrat ich den Raum und da lag er vor mir. Der sagenumwobene Runenstab der Sanktuaren. Mit ihm sollte es uns nun möglich sein die Mächte wieder ins Gleichgewicht zu rücken und die bösen Kreise des Zirkel der ToC zu brechen. Die Hoffnung sollte wieder unser sein und so machte ich mich auf den Rückweg in eine bessere Zukunft.


Neuer Gegenstand: Alchemistenhandbuch der finsteren Macht

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Zuletzt von Adamanteus am So März 30, 2008 7:05 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Elfee
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BeitragThema: Re: Kurzgeschichten   So März 30, 2008 6:24 pm

kraassssss!!!
okay...ich bin wieder an der reihe^^
ööhm...kein plan..ich schreib einfach mal drauf los xD

Es herrschte über alt-Ägypten ein finsterer Pharao.
Er wollte alles und jedne beherrschen, raubte seinen untertanen aus und tötete viele. Als zwei untergebene über ein heiliges Buch sprachen, wollte er mehr darüber erfahren. Er übergoss sie mit reichlich gold und silber, damit diese ihm mehr von dme heiligen Buch erzählen. So erzählten sie, dass in einer alten Pyramide, weit weg von hier, ein so genanntes AlchemistenHandbuch läge. Man erzählte sich, dass es bisher noch niemand gefunden habe und das es angeblich nur ein Mythos sei, doch das glaubte ihnen der Pharao nicht.

So schaute er in alten Schriften nach und fand was er suchte. Dadurch dass er Pharao war, hatte er zu vielen Schriften zugang. Er erfuhr das ihnen die zwei Untergebenen nicht alles erzählt haben. Es war DAS Alchemistenhandbuch der finsteren Macht. Die macht die er anzustzreben versucht, die er beherrschen will und somit die ganze welt beherrschen will.
Viele Menschen lachten ihn deswegen aus udn er ließ sie töten, genau wie die zwei Untergebenen, die ihm die hälfte verschwiegen hatten, so meint er zu glauben.

So machte er sich mit vielen kriegern auf den weg....
Oft kam er auf abwege, aber eine Schriftrolle hatte es in sich. Sie erklärte den genauen weg.
Nach 3 monaten fand er endlich die pyramide. Viele seines Gefolge starben. Von den knapp 1000 männern waren nur noch 200 übrig geblieben.

Er fand durch die Schriftrole heraus, dass man die pyramide durch die bewegung eines steines zugänglich machne konnte. Diesen stein fand er und soomit öffnete sich eine riesige Steinmauer.
Viele seiner Männer lasen Schriftzeichen, die die es konnten, und kehrten unverzüglich zurück.
Viele Warnungen, gefahren und flüche wurden aufgeschrieben, doch der pharao ignorierte sie.

Plötzlich blieb er stehen. Ab jetzt war er auf sich alleine gestellt. Die Schriftrolle war abgerissen. Keine weiteren hinweise mehr. Seine restlichen 50 Begleiter erkannten die gefahr und nun waren es nur noch sehr wenige, auf die sich der pharao verlassen konnte.

er schickte immer seine krieger vorraus, damit diese die Fallen auslösten und er wusste, wo er lang musste.
Nach vielen Fallen und nur noch 3 begleitern fand er endlich die kammer.
Er öffnete einen sarg, indem ein früherer, viel meächtigerer, aber toter Pharao drin lag.
Mit wenig respekt für den toten Pharao, versuchte dieser das Alchemistenhandbuch der finsteren macht aus seinen toten knochenhände zu reißen. Es war schwierig, aber er schaffte es. Die dünnen kncohenhände hielten das buch stark fest, als wollte er ihn warnen! doch wovor? Er ist mächtiger als jeder andere, also was sollte er zu befürchten haben.

Plötzlich ging die tür zu, durch die er eben reingekommen war und es wurde stockfinster.
was war das? man hörte ein rascheln nach dem anderen. Plötzlich merkte der pharao wie etwas kleines, krabbliges vor ihm stand und es nicht nur ein Etwas war, sondern mehrere. Sie begannen an ihm hoch zu steigen. Erst als er eins von den viechern im gesicht hatte, merkte es, dass der ganze raum von scorpionen übersäht war. Er hörte seine drei gefolgsleute schreien. Dann nur noch einen dumpfen knall. Er vermutete, dass sie jetzt tot auf dme boden lagen.

Jetzt wusste er, warum die schriftrolle nicht weiter geschrieben wurden ist und wieso er hätte auf die warnung des früher mächtigen Pharao hätte hören sollen. Dann merkte er nur noch einen stick...wie sich das gift in seinem körper verbreitete und wie er noch ein wenig beim bewusstsein am boden lag.
das buch immernoch in seiner hand.
Plötzlich übte das buch eine macht aus, dier er nicht verstand.
Es sprang auf und eine bösartige, knochige geisterhand nahm ihmn und zog ihn mitrein.


sooo..das wars..
neuer gegenstand...
öhm...
Neuer gegenstand: Tribal
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Runfinger
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BeitragThema: Tribal   Mo März 31, 2008 10:31 pm

Gibt es bei dieser Sache eine Reihenfolge wer dran ist? Egal, ich schwindle mich einfach vor! #ätsch#
Elfee du kennst aber Wörter, da habe ich erst einmal nachschauen müssen. Bin scheinbar doch schon ein wenig alt. Also die Geschichte:

Marach war gerade aufgewacht und blickte verschlafen seiner Mutter ins Gesicht. „Marach schnell aufstehen, heute ist der Bewerbungstag!“ sagte seine Mutter. Bei diesen Worten sprang der Junge aus dem Bett und war schon auf den Weg in den Hygienebereich.
Seit er vor zwei Jahren bei seinem reichen Freund das Bild von dem Tribal an der Wand gesehen hatte, wollte er nur mehr Soldat werden. Das Bild mit den verschlungen schwarzen Linien hatte ihn total in seinen Bann gezogen. Der Vater seines Freundes hat von den Elitesoldaten erzählt, die dieses Tribal trugen, und hatte sie als Helden bezeichnet. Und heute war es endlich so weit, er war zehn Jahre alt geworden, alt genug um sich zu bewerben.
Es war der glücklichste Tag seines Lebens als er vom Militär aufgenommen wurde, mit dem Vermerk „Einheit Tribal“. Es folgten Jahre der Entbehrungen und kein Ausbilder hat Mitleid mit ihnen. Viele gaben auf, aber Marach verfolgt konsequent seinen Traum. Und nun stand er in der Reihe um auch sein Tribal zu bekommen. Direkt nach der Tätowierung sollte er verlegt werden.
Zwei Stunden später saß er in den Flieger.,Der Zielort war unbekannt. Er schloss die Augen und achtete auf das leichte Schaukel des Fliegers. Er träumte von den Heldentaten, die er noch vollbringen wollte. Er wusste, dass der Flug nicht lange dauern konnte, denn sie mussten zuerst zu einem Raumhafen gebracht werden. Auf ihrem Planten hatte es schon über 500 Jahre keinen Krieg mehr gegeben und so musste sie an die Rand ihres Sonnensystem gebracht werden. Dort gab es immer wieder Auseinandersetzungen mit Aliens. Schon drosselte der Flieger seine Triebwerke und wenige Augenblicke später landeten sie.
Als er ausstieg, blickte er erstaunt um sich. Das war kein Raumhafen, das war der berühmte Freizeitpark Hasko für die Superreichen. Sein Freund hatte ihm davon erzählt, denn dessen Vater war hier regelmäßig zu Besuch. Er sah drei Geländefahrzeuge mit Männern und Waffen und dachte das Gesicht des Vaters seines Freundes zu erkennen.
Sein Vorgesetzter ermahnte ihn zur Eile und wenig später stand er unweit der Fahrzeuge. Er hörte die Männer reden.
Diesmal bekomme ich die Trophäe. Der Bursche sieht kräftig aus. Roch kennst du nicht den Jungen….
Soldat Marach ihr Auftrag ist es, ohne Waffe sich an das Ende des Parks durchzukämpfen. Es ist eine Strecke von 57 Kilometer, sollten sie es schaffen, dann erhalten sie eine vorzeitige Entlassung aus dem Dienst, im anderen Fall ein ehrenvolles Begräbnis.
Aber das hat nichts mit einen militärischen Auftrag zu tun, ich werde mich an diesen Unsinn nicht beteiligen, fauchte Marach seinen Vorgesetzten ins Gesicht.
Na gut Soldat, dann werden sie gleich hier erschossen. Ist eigentlich egal, es hat noch keiner das Ende des Parks erreicht. Die Jagt beginnt in einer Minuten. Es ist ihre Entscheidung, Soldat!
Marach sah aus dem Augenwinkel die grölenden Männer, wie sie ihre Waffen luden. Und da wusste er, dass er nur eine Chance hatte und fing an zu laufen. Wenige Sekunden später hörte er den ersten Schuss und er lief und lief und lief…

Micha war gerade aufgewacht und ……….


Neuer Gegenstand: Totenschädel
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Elfee
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BeitragThema: Re: Kurzgeschichten   Mo März 31, 2008 11:53 pm

lool? tribal ist ein tatoo...
das kannte ich erst auch nicht xD
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BeitragThema: Re: Kurzgeschichten   Di Apr 01, 2008 12:06 am

totenschädel ist gut.

Sie lief durch den Wald. Bloß weg von hier, dachte sie. Sie lief udn lief udn wusste nicht wohin.
Als sie nichts mehr hinter sich hörte, lief sie langsamer bis sie zum stehen kam. Wo war sie? sie wusste es nicht. Sie schaute sich mehrere mal um, doch sie konnte die Gegend nirgends zuordnen. Sie ging weiter bis sie vor holzstaäben stand, die wie Speere in die Luft ragten. Viele Totenschädeln waren aufgehangen.
Wie kann man nur so grausam sein, dachte sie in die Stille hinein.
Erschrocken udn mit viel Furcht betrat sie das Gebiet. Es schien als sei es unbewohnt. Überall lagen Skelette, seltsame Werkzeuge und Kleidung. Dann sah sie einen sehr Verletzten Mann. Als dieser sie erblickte. Rief er ihr zu, sie solle so schnell sie konnte abhauen.
Sie verstand nicht recht, doch als sie all diese Umgebung sowie die Totenschädel udn den Mann als Warnung ansah, legte sie den Rückwärtsgang ein und lief los. Direkt in die Arme der Einwohner.
Sie sahen seltsam aus wie aus der Steinzeit. Sie schrie und versuchte sich frei zu kämpfen doich zu spät.

Dann sah sie nur noch einen Stab, der auf sie niederschlug und sie viel zu Boden....


Neuer Gegenstand: Kette
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BeitragThema: Re: Kurzgeschichten   Di Apr 01, 2008 1:59 pm

Er musste bereits einige Stunden so gelegen haben, denn als er erwachte, war das Blut, das auf seiner linken Gesichtshälfte verschmiert war bereits getrocknet. Er bemerkte dies eher unterbewusst, als er seine schmerzende linke Gesichtshälfte abtastete. Langsam öffnete er die Augen und sah das ganze Ausmaß der Zerstörung um ihn herum. Es lagen überall tote Kreaturen herum. Direkt neben ihm ein Elf, der mit schreckgeweiteten Augen in einer riesigen Lache Blut lag. Einige Schritte entfernt zwei ihm völlig unbekannte Zauberer, dem einen fehlte der rechte Arm und auch vom Bein war nicht mehr all zuviel übrig. Der Andere hatte ein, wie nach einer Explosion, geschwärztes Gesicht. Ganz langsam kam die Erinnerung zurück!

Sie sollten einen hochrangigen Schwarzmagier in die tiefen Stollen der Zwergenstadt zum letzten Gericht bringen. Der Trupp bestand aus zwölf Zauberern, 25 Elfenkrieger, etwa 50 Zwergen und zwei Transportdrachen. Kurz vor der Passhöhe hatte man ihnen anscheinend aufgelauert und sie überfallen.

Er schaute sich verzweifelt um. Insgesamt zählte er 37 Tote. Ein Drache lag sterbend auf der Seite, der andere war verschwunden. Doch wo war der Karren auf dem der Schwarzmagier angekettet war. Er konnte erst nicht entdecken, so dass er sich entschloss den Weg des Passes in beiden Richtungen abzusuchen. Etwa 200 Meter weiter lag das Gefährt auf die Seite gekippt da. Die Kette mit der der Schwarzmagier gebunden war lag zerstört daneben. Von dem Gefangenen gab es keine Spur. Sollten die jahrlangen Entbehrungen, welche er auf der Suche nach den magischen Artefakten, welche zur Festsetzung des bösen Schwrzmagiers notwendig waren, umsonst gewesen sein. Er lies verzweifelt die Schultern hängen und machte sich auf den Rückweg in die Zaubererhochburg Ricksxerod. Er musste vor den hohen Rat gelangen um von der Flucht des Schwarzmagiers zu berichten. Sollten die hohen Magier beraten was zu geschehen habe.

Mit diesen Gedanken wand er sich ab und machte sich auf den Rückweg!


Neuer Gegenstand: Langbogen

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BeitragThema: Fortsetzung   Di Apr 01, 2008 10:15 pm

Hallo Turmdemolierer, Zwink
gut Anfang für eine Geschichte. Schauen wir einmal was rauskommt. Oder ist es gegen die Regeln eine Geschichte fortzuführen?

Jeder Schritt auf dem Rückweg schmerzte ihn. Aber schlimmer als der körperliche Schmerz war die Enttäuschung über sein Versagen. Er gehörte zu den wenigen Menschen, die den siebenten Zauberrang erreicht hatten und damit befähig waren für den hohen Rat der Zauberer als Wächter zu arbeiten. Er hatte das Kommando geführt und er hatte auf dem Pass versagt. Viele waren gestorben, Freunde deren Familie er kannte. Er musste, wenn er zurück war, ihnen die traurige Nachricht von dem Tot ihrer Lieben überbringen. Er hasste sich und am liebsten hätte er sich eine Klippe hinuntergestürzt, aber sein Pflichtbewusstsein trieb ihn weiter.
Nach zwei Tagen der Qualen erreichte er die Zaubererhochburg Ricksxerod und begab sich direkt zum hohen Rat. Er beachtete die Wachen nicht und trat sofort durch die Türe und kniete sich vor dem Rat nieder.
Was rechtfertig dein ungestümes Eintreten, Ranakal?
Mylord Hakserod, der Magier ist entkommen und die Wachen wurden fast vollständig vernichtet! Ich übernehme für das Scheitern die volle Verantwortung.
Im Rate begann ein lautes Rumoren und alle Magier sprachen durcheinander. Es wurde wild gestikuliert und verschiedenste Vorschläge gemacht. Lord Hakserod hob seinen Zauberstab und schlug auf den Boden und gewahrte den Mitgliedern des Rates Einhalt.
Auf Grund des mehrfachen Mordes des Schwarzmagiers Ruxen beantrage ich die Eliminierung des gleichen und der Wächter Ranakal soll den Auftrag durchführen. Gibt es Einwände?
Betretenes Schweigen trat ein. Jeder im Raum wusste, dass die Verhängung der Todesstrafe schon seit vier Generationen nicht mehr erfolgt war. Und allen war klar, dass der Auftrag praktisch auch ein Todesurteil für den Wächter war. Selbst wenn es ihm gelingen würde den Magier zu überwinden, was höchst unwahrscheinlich war, würde er ein Ausgestoßener sein und unehrenhaft aus der Wächtergarde entlassen werden.
Mylord Hakserod, ich nehme euer Urteil an und werde mich sofort auf den Weg machen. Bitte erteilt mir einen Hinweis, wie ich alleine die ungeheure Aufgabe bewältigen soll, an der ein ganzes Wachkommando gescheitert ist?
Gehe und besuchte den Eremiten Santal. Er wird dir einen Hinweis geben, wo du den Langbogen Lymerith finden kannst. Mit diesem Bogen wird es dir möglich sein deinen Auftrag zu erfüllen.
Der Wächter Ranakal erhob sich wortlos und verließ den Rat. Eine Stunden später befand er sich auf dem Weg zum Wald von Lorth.

Neuer Gegenstand: Die Perle von Akath
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BeitragThema: Re: Kurzgeschichten   Di Apr 01, 2008 10:42 pm

langbogen?
hm..okay..ich schreib mal wieder drauf los...

Sie drückte sich die Nase an der Scheibe platt.
"die will ich haben"
"die ist doch viel zu teuer"
"das ist mir egal...ich werde sparen und ganz viel arbeiten, damit ich das geld zusammen bekomme!"
" Du spinnst doch!" sagte ihr freundin und wandte sich von ihrer freundin ab, die immernoch ins Schaufenster starrte.

Beleidigt wandte sie sich auch von der scheibe ab.
"Du wirst schon sehen" grummelt sie.
Dann machten sie sich auf den Heimweg.

Das Mädchen Lola verwirklichte ihren Wunsch.
Sie arbeitete Tage...Wochen....Monate...
bis sie endlich genug geld hatte...

Dann stand sie mit dem vielen geld wieder vor der fensterscheibe.
Jetzt kaufe ich mir diese Perle....jetzt bist du mein...dachte sie in sich hinein.
Sie öffnete die tür und trat in den laden ein. Der Verkäufer kam direkt auf sie zu und lächelte sie freundlich an.

Sie starrte auf ....
Der verkäufer folgte ihrem blick udn wusste was sie wollte.

"die ist schön, nicht wahr? Nur unbezahlbar "
er lachte laut.
"ich möchte sie trotzdem haben!"
Der verkäufer guckte sie undgläubig an....
Doch sie holte das geld raus und knallte es auf den tisch.
"geben sie mir jetzt diese kette, oder wie sieht es aus? Ich habe lange udn hart dafür gearbeitet udn viel gespart!"
Erstaunt blickte der verkäufer das geld an...nahm es und zählte nach.
Verdutzt steckte er das geld ein und nahm die perle udn packte sie in eine schönes dösschen ein.
Er nahm noch ein paar wunderschöne Ohrringe und Ein weiteres schönes Kästchen.
"dasr geht aufs haus! es hat bisher noch niemand diese teure Perle von Akath gekauft, obwohl sie echt superhübsch ist!"
" danke, ja deshalb habe ich sie mir ja auch ausgesucht!"
Mit einem strahlen im gesicht ging sie aus dem laden und zu ihrer freundin um sie ihr zu zeigen.

Neuer Gegenstand: Brombeere
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BeitragThema: Re: Kurzgeschichten   Di Apr 01, 2008 11:31 pm

Vor seinem Aufbruch hatte er die Familie von Fensath und Lagerosch besucht und die traurige Nachricht überbracht, dass seine Freunde, welche ihn eine halbes Leben lang auf allen Wegen begleitet hatten Tod seien. Auch hier wollte er, wie schon vor dem Zaubererrat, die Schuld auf sich nehmen. Doch auch dort wurden ihm nur tröstende Worte zu teil. Er hörte immer wieder, dass sich seine Freunde der Gefahr bewusst waren. Leider verbitterte ihn das um so mehr, so dass er die Stadt nun unbedingt schnellstmöglich verlassen wollte.

Ranakal war nun schon einige Stunden unterwegs und näherte sich dem Wald von Lorth. Die Stadt und die Zaubererfeste Ricksxerod lagen bereits weit hinter ihm. Immer und immer wieder gingen ihm die Worte von Hakserod und auch von Benrick dem Vater seiner beiden toten Freunde durch den Kopf. Er hatte die zurückgekehrten Bilder des Kampfes immer wieder durch seinen Kopf gehen lassen und nach ihrem Fehler gesucht. Die Vorhut war anscheint unbehelligt durch die Passstraße durchgekommen, denn sonst hätten Sie sicher einen Boten zurück geschickt. Sollten sie von dem kleinen Trupp der Zwerge, welche die Vorhut bildete, etwa verraten worden sein? Er konnte sich das nicht vorstellen, denn gerade die Zwerge hatten unter dem Bösen Schwarzmagier Ruxen am meisten zu leiden gehabt. Er hatte viele Zwergenfamilien ermorden lassen um an ihr Gold zu kommen. Das konnte nicht sein. Ihm wollte aber auch einfach keine Lösung des Vorfalls einfallen.Was war nur schief gelaufen?

In seinen Gedanken vertieft merkte er gar nicht wie nah er dem Wald bereits gekommen war. Mittlerweile war es später Nachmittag geworden. Er setzte sich am Waldesrand nieder und labte sich an einigen Brombeeren, welche der frühe Winter noch verschont hatte. Diese edle Frucht erinnerte ihn immer wieder an das Aussehen einer ganz bekannten Perle. Er hatte diese erst einmal gesehen, als er noch auf der Zaubererakademie in der Ausbildung gewesen war. Damals war einst die große Wassermagierin Agonis in eine Vorlesung getreten und hatte eine Expertise über die Perle von Akath gehalten. Er konnte sich zwar nicht mehr an die Zusammenhänge entsinnen, wusste nur noch, dass dieses magische Objekt schon seit Jahrhunderten verschollen sei. An das Aussehen aber, welches Agonis anhand einiger Bilder vermittelte könnte er sich noch sehr gut erinnern.

Er raffte sein Bündel, da die Zeit nun drängte und beschritte den Pfad in den Wald hinein. Was würde die Zukunft ihm nun bringen. Er wusste es nicht, aber er war fest entschlossen seine Freunde zu rächen!


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BeitragThema: Die Wasserfälle von Besrum   Do Apr 03, 2008 10:44 pm

Hallo Adamanteus,
bin heute aus Rumänien zurückgekommen. Waren zweit Tage unterwegs und so konnte ich mich gestern nicht melden. Ein möglicher Titel für unsere Geschichte könnte folgender sein: Der Opal der Macht

Über den Wald von Lorth gab es viele mysthische Legenden und Sagen. Das Volk fürchtete den Wald, da es dort Geister geben sollte. Ranakal wusste, dass all diese Geschichten nur Hirngespinste waren, da er den Wald bereits mehrmals besucht hatte. Der Erzmagier Hakserod hatte ihn schon mehrmals zum Eriminten gesandt, um Informationen zu erhalten. Der Wald war wunderschön und der Höhepunkt war eine Lichtung mitten im Wald, wo es wunderbare Wasserfälle gab. Die Wasserfälle waren nach dem großem Krieger Besrum aus alten Tagen benannt. Besrum hatte eine Arme von Menschen, Zwergen und Elfen gegen die Trollhorden geführt und diese aussichtslose Schlacht gewonnen. Er wurde im Kampf gegen den Trollführer Trock tödlich verwundet, konnte aber dabei den Trollführer töten, worauf die Trolle in wilder Panik geflohen waren.

Ranakal erreichte die Wasserfälle von Besrum und wollte dort eine kleine Pause machen. Aber schon beim Betreten der Lichtung spürte der Wächter, dass irgendetwas nicht in Ordnung war. Es war zu still an diesem Ort, man hörte nicht die gewohnten Geräusche der Waldtiere. Ranakal näherte sich langsam den Wasserfällen und beobachtete angespannt den Waldrand. Er konnte nichts Außergewöhnliches erkennen, aber es war hier irgendetwas nicht in Ordnung. Plötzlich sah er einen riesigen Rotrock, der aus einen Busch hervorbrach und sich auf ein Reh stürtzte. Die riesige Wildkatze tötete das Tier mit einem einzigen Biss und zerrte es in den Wald.

Die Spannung fiel von Ranakal ab. Er ging bis zum Wasserfallbecken und beugte sich nieder um einen Schluck vom glasklaren Wasser zu trinken. Der Sage nach, brachte es Glück von den Wasserfällen von Besrum zu trinken. Gerade als Ranakal sich aufrichten wollte, gewahrte er einen Schatten im Wasser und konnte sich noch im letzten Moment nach hinten fallen lassen. Ein gedunger Mörder landete nur drei Schritte vor ihm im seichten Wasser und führte einen gezielten Schlag gegen seinen Kopf. Dieser tödlichen Attacke war Ranakal nur um Haaresbreite entgangen. Im Rückwärtsfallen hatte er sein Schwert gezogen, es war nicht ausreichend Zeit, um einen Zauber zu wirken und so musste Ranakal sich mit seinem magischen Schwert wehren. Er war zuversichtlich den Kampf schnell für sich zu entscheiden. Niemand konnte einem Wächter mit einem magischen Schwert lange widerstehen. Der Mörder kam mit schnellen Schritten auf ihn zu und holte bereits zum Schlag gegen seine Schulter aus. Ranakal konnte den Schlag im letzten Moment parieren und war total verblüfft, dass das Schwert des Angreifers nicht zerstört worden war. Der Meuchelmörder besaß ebenfalls ein magisches Schwert und drang mit raschen Schlägen auf Ranakal ein. Der Wächter befand sich in der Defensive und es war nur eine Frage der Zeit bis er diesen Kampf verlieren würde.
Seine letzte Chance bestand darin einen Zauber seines Schwertes zu verwenden. Würde er sein Schwert wegwerfen, dann würde das gegnerische Schwert unwiderstehlich angezogen. Es war die einzige Möglichkeit den wütenden Angriffen seines Gegners zu entgehen. Er schleuderte sein Schwert zur Seite und sah wie sein Gegenüber ebenfalls sein Schwert verlor. Hatte er erwartet, dass der plötzlich Entwaffnete überrascht war, wurde er enttäuscht. Blitzschnell zog der Mörder einen spitzen Dolch und warf sich auf den Wächter. Am Boden entbrannte ein wilder Kampf, in dem es Ranakal gelang einen Teil der Maske vom Kopf seines Angreifers zu zerren. Ranakal kam auf dem Rücken zu liegen und der Mörder lang auf ihm. Ranakal spürte zwei Brüste auf seinen Brustkorb drücken. In diesem Moment wurde ihm klar, dass sein Gegner eine Frau war. Die Position zwischen ihnen wäre fast erotisch gewesen, wäre da nicht das Messer nur zwei Zentimeter von seinem Hals entfernt. Ranakal konnte dem Druck der Mörderin standhalten und gewann ein paar Augenblicke, um einen Verteidigungszauber zu beginnen. Dieser Zauber würde ihn eine zeitlang unverwundbar machen. Genügend Zeit einen Zauber zu erschaffen, um die Angreiferin zu töten. Plötzlich ließ der Druck nach und sie zog sich zurück. Offenbar hatte sie erkannt, dass der Kampf eine ungünstige Wendung genommen hatte.
Sie trat ein paar Schritte zurück und fasste zur verzerrten Maske und zog sie sich mit einem Ruck vom Kopf. Silberblondes Haar fiel ihr bis zu den Hüften herunter und wunderschöne Augen blitzten ihn an. Ein leichtes Lächeln umspielte ihre Lippen, dann lief sie mit drei schnellen Schritten
zu ihrem Schwert und verschwand im Wald.

Ranakal ließ seinen Verteidigungszauber zerfallen und atmete schwer. Langsam kam er auf die Beine, er war völlig verwirrt. Nicht nur, dass sie ein magisches Schwert besaß, wäre es ihr auch fast gelungen einen Wächter zu töten. Es war undenkbar, dass dies einer Mörderin gelingen konnte. Normalerweise hätte die Meuchelmörderin in wenigen Augenblicken tot sein müssen. Da fiel Ranakal eine alte Legende ein, nach der es eine Meuchelmörderin mit übernatürlichen Kräfte geben sollte. Niemand kannte ihr Gesicht, aber es gab unglaublich viele Geschichten über sie. Eltern verwendeten diese Geschichten,um ihre Kinder einzuschüchtern. Ihr Name wurde nur geflüstert, da jeder, der ihn aussprach, Angst hatte, dass sie ihn holte. Der Wächter nahm sein Schwert, putzte sein Gewand ab und machte sich wieder auf seinen Weg.

Nun kannte er das Gesicht der Jägerin.

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BeitragThema: Re: Kurzgeschichten   Sa Apr 05, 2008 3:50 am

Hallo Runi! So geht es weiter!!

Es war dunkel geworden! Im Wald sah man die Hand vor Augen nicht und so beschloss Ranakal zu rasten. Auch das war etwas was er in den vergangenen Jahren des öfteren gemacht hatte. Der Weg bis zu Santal war noch weit und selbst wenn er die ganze Nacht durch den Wald irren würde nicht zu erreichen. Also macht er Feuer, und aß etwas von der mitgenommenen Wegzehrung. Er hatte in dabei wieder jede Menge Zeit über die Begegnung mit der Jaegerin nachzudenken. Was hatte der Überfall zu bedeuten? Wüsste sie etwa von der Flücht des Schwarzmagiers Ruxen und was wollte sie dann von ihm? Er fand keine Antworten auf seine Fragen, einzig die Überzeugung durch die Reise allein nicht sicher zu sein. Daher entschied er sich, bevor er sich niederlegte, einen seiner besten Verteidigungszauber herauf zu beschwören! Es handelte sich dabei um einen vollkommen simplen Weckzauber. Sollte ein Wesen, welches größer als eine Wildkatze ist, sich mehr als fünfzig Fuß dem Lager nähern, würde er sofort geweckt. Er hatte diesen Zauber noch nie eingesetzt, war nun aber froh diesen zu kennen, um in aller Ruhe die Nacht verbringen zu können! Er zog die Decke enger um sich, da es bereits empfindlich kalt geworden war. Leider konnte er nicht sofort einschlafen und lag noch einige Zeit wach.

In dieser Nacht träumt er einen Traum den er aus seiner Jugend kannte und diesen schon unzählige Male geträumt hatte, so das ihm am morgen darauf immer ganz Unwohl war. Mittlerweile glaubte er es müsse sich bei dem Traum um eine Prophezeiung handeln.
Er träumte davon auf dem Rücken eines mächtige Drachen der Königsfeste Êzrógat entgegen zu fliegen. Nach der Landung verlangte er zu dem König Korbang vorgelassen zu werden. Man gewährte ihm jedes Mal diesen Wunsch und er kniete vor dem König nieder. Nach dem dieser in bat wieder aufzustehen, verharrte er weiter demütig auf den Knien und formulierte seine Bitte: „Sire – hiermit möchte ich um die Hand Eurer Tochter Fendal anhalten.“ Der König donnerte ihm entgegen: „Werter Zauberer, ihr wisst genau was ich von demjenigen verlange der um die Hand meiner Tochter bitte!“ In diesem Moment erhob sich Ranakal und förderte mit einer kurzen Handbewegung das Begehr des Königs hervor und sagte: „Jawohl Sire! Ihr verlangte dieses schmucke Stück von mir - Die Perle von Akath!“ Ein Raunen ging durch den Thronsaal. Dem König entwich alles Blut aus dem Gesicht und er stammelte immer den gleichen Satz: „So soll es den sein. Nimm meine Tochter zur Frau“.
Wie immer erwachte er auch dieses Mal schweißgebadet aus dem Traum auf. Es müsste eine Prophezeiung sein. Als er den Traum das erste Mal geträumt hatte, war er gerade sechs Jahre alt gewesen. König Korbang war gerade erst als Nachfolger seines Vaters ein Jahr auf dem Thron und seine Tochter Fendal war zu diesem Zeitpunkt noch nicht Mal auf der Welt. Er konnte sich nicht Täuschen, denn es war bisher alles wie in seinem damaligen Traum eingetreten, und daher graute ihm vor der Zukunft, auch wenn Fendal ein wunderhübsches Mädchen ist. Er wischte den Traum innerlich beiseite. Er hatte jetzt erst eine andere Aufgabe zu erfüllen.

Er löschte die letzte Glut des Feuers und ging noch einmal an die nahegelegen Quelle zurück, trank einen Schluck und machte sich auf den Weg zum Eremiten.

Gegen Spätnachmittags gelangte er auf die kleine Lichtung, in welcher die kleine Hütte von Santal lag. Er trat an die Tür und noch bevor er die Hand heben konnte, öffnete sich diese. Er begrüßte Santal mit einem Lachen. „Du weist wohl immer ob jemand vor der Türe steht!“ „Ranakal mein guter Junge, wie geht es Dir“. Der Eremit umarmte ihn und bat ihn herein. „Nicht so gut Santal“, erwiederte Ranakal. Der Alte hob das Gesicht und schaute ihn ernst an. „Erzähle mir was passiert ist mein Junge“, wollte er wissen „doch bevor du redest wollen wir erst einmal etwas essen, du siehst wie immer sehr hungrig aus wenn du zu mir kommst.“ Nachdem sich Ranakal richtig satt gegessen hatte erzählt er dem Alten ausführlich, was ihm mit dem Schwarzmagier Ruxen auf der Passhöhe wiederfahren war. Den Überfall der Jaegerin bei den Wasserfällen erwähnte er ebenfalls und teilte Santal auch erstmalig seinen seltsamen Traum mit. Als er geendet hatte, strich sich Santal durch den langen grauen Bart. „Hmmm – mal sehen was ich Dir zu dem Langbogen Lymerith sagen kann. Ich denke hierzu sollte ich einiges aus meinen Unterlagen herausfinden können. Das dürfte also unser geringstes Problem sein. Der Überfall der Jaegerin erscheint mir allerdings etwas seltsam, und auch Dein Traum kann ich so nicht deuten! Ich denke hier sollte ich in die Zukunft sehen.“ Er stand auf, ging durch den Raum und öffnete den Deckel einer schwerbeschlagenen Eisentruhe. Er kramte einige Zeit in den Tiefen der Truhe und Kamm dann mit einer kleinen Kiste zurück an den Tisch. Er stellte diese ab, öffnete wiederum den Deckel und hob eine schwere Glaskugel heraus. „Mal sehen was uns die Kugel von Sympanth zeigen wird“. Mit diesen Worten setzte er sich an den Tisch und starrte tief in die Kugel.

Hoffnungsvoll sah Ranakal dem Alten zu. Sollte er tatsächlich endlich Antworten auf seine Fragen bekommen?

Neuer Gegenstand: Der Eisdrache Frixxen

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BeitragThema: Re: Kurzgeschichten   Mo Apr 07, 2008 1:28 am

Weiter gehts! Für die zwei netten Damen ein kurzes Stück der Geschichte!

Wer ist der Mann, Ruxen?
Er ist irgendein Wächter des großen Rates!
Er ist nicht irgendein Wächter des großen Rates, dafür ist er zu mächtig! Wer ist der Mann?
Die Jägerin blinzelt den Schattenmagier böse duch ihre Maske an. Der wendet sich zum Fenster und blickt in die Nacht hinaus. Langsam beginnt er zu sprechen.
Er ist Ranakal, der erste Wächter des Erzmagiers Hakserod. Er hat den siebenten Zauberrang und hat mich gefangen. Am Paß konnte ich ihm entkommen und nun hat er den Auftrag mich zu töten.
Wie ist es dir gelungen ihm zu entkommen?
Sagen wir einmal, ich hatte Hilfe und er hat es nicht erwartet.
Instinktiv griff Ruxen sich zur Brust und umfasste einen Gegenstand unter seiner Robe. Der Jägerin war diese Bewegung nicht entgangen und sie blickte mistrauisch zu der Hand des Magiers.
Er muss sterben, oder ich werde sterben, darum ist dieser Auftrag so wichtig!
Ich werde den Wächter nicht töten, denn er ist zu mächtig. Gib mir mein Silber und ich gehe!
Du hast ihn nicht getötet und damit bekommst du auch dein Talent Silber nicht. Führe deinen Auftrag aus und ich werde dich bezahlen!
Du hast mir nicht die Wahrheit gesagt, ich sollte dich töten. Nur mein Silber wird mich davon abhalten, dich nicht auf der Stelle ins Jenseits zu befördern!
Wieder fuhr die Hand von Ruxen instinktiv zur Brust, da die Jägerin zwei Schritte auf ihn zugemacht hatte.
Ich gebe dir 2 Talente Silber, wenn du ihn tötest!
Ich werde ihn für kein Silber dieser Welt töten. Er ist zu mächtig! Gib mir das Silber und ich gehe.
Ich gebe dir ein Talent Gold, wenn du mir seine Leiche bringst!
Die Augen der Jägerin weiteten sich. Ein Talent Gold würde sie in die Lage versetzen, ihren Beruf aufzugeben. Sie tötete nicht gerne und ein Talent Gold war mehr als so mancher Fürst besaß.
Besitzt du überhaupt so viel Gold, Ruxen?
Ich kann es auftreiben und bis du ihn getötet hast, werde ich es besitzen!
Wo kann ich den Wächter finden? Nach meinem letzten Kampf habe ich seine Fährte aufgegeben.
Er wird sich zum Eisdrachen Frixxen begeben. Es gibt dort etwas von großen Wert für ihn. Dort kannst du ihn töten!
Die Jägerin blickte ihn wenige Augenblicke an und nickte unmerklich mit dem Kopf! Dann drehte sie sich wortlos um und verließ den Raum.

Auf der Straße öffnete sie ihre Maske und strich ihr langes, schwarzes Haar glatt. Es war wieder einmal gut ihre natürlich Haarfarbe zu verwenden, meistens änderte sie in Kämpfen ihre Haarfarbe mittels eines Zaubers um den Gegner bei Verlust ihrer Maske zu täuschen, wie auch den Wächter, der sicher hauptsächlich das silberblonde Haar wahrgenommen hatte.

Sie machte sich auf den Weg zum Schiefen Turm, um dort nach einer berüchtigen Kollegin von ihr zu suchen. Diese Mörderin war wegen ihrer Rücksichtslosigkeit und Verschlagenheit bekannt. DarkAngel war ihr Name, aber nur wenige kannten diesen Namen. DarkAngel kämpfte am liebsten mit einem Messer und war darin eine wahre Meisterin. Ein Talent Gold würde auch für zwei reichen und niemand außer ihr wäre verrückt genug den Wächter Ranakal anzugreifen.

Neue Begriff: Die Prophezeihung
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BeitragThema: Re: Kurzgeschichten   Mo Apr 14, 2008 2:37 pm

Sorry! Die Zeit gibt eine schneller Fortführung der Geschichte meinerseits nicht her! Ich hoffe das stört Dich nicht!!

Es waren bereits einige Tage seit dem seltsamen Nachmittag vergangen. Ranakal erinnerte sich, wie erwartungsvoll er gewesen war. Santal hatte in seiner Glaskugel nach den Lösungen des Problems geforscht und war nach wenigen Minuten urplötzlich mit schreckgeweiteten Augen über der Kugel zusammengebrochen. Ranakal war erschrocken zurückgewichen und wusste im ersten Moment nicht was das alles zu bedeuten hatte. Er schleppte den Alten zu seinem Lager und bettete ihn. Santal war seit dem nicht wieder richtig zu Bewusstsein gelangt. Ranakal blieb nichts übrig als im hin und wieder ein wenig Wasser einzuflößen, wenn der Alte kurz im Wahn einige Sätze prabelte und dann wieder in den tiefen Dämmerzustand zurück fiel. Heute war bereits der vierte Tag nach dem Vorfall und Ranakal nutzte die Zeit für den Eremiten neues Holz zu hacken und vor der windschiefen Hütte aufzustapeln. Als er eine kurze Pause machte, öffnete sich plötzlich die Tür der Hütte und Santal stand mit zittrigen Knien vor ihm. Ranakal eilte zu ihm und stützte ihn. Santal flüsterte leise: „Komm rein mein Junge, wir haben einiges zu besprechen bevor du los musst“, und man sah ihm selbst dabei an, welche Kraftanstrengung es ihn kostete. Ranakal half ihm zurück in die Hütte. „Meinetwegen darfst du mir alle wichtigen Dinge erzählen, aber vorher musst du dich stärken“, doch bevor sich Ranakal abwenden konnte, hielt ihn Santal sanft am Arm. „Dafür haben wir jetzt keine Zeit! Wahrscheinlich hast du sowieso schon zu viel wertvolle Zeit verloren, also lass mich erklären. Ich komme danach schon alleine zu Recht!“. Ranakal setzte sich dem Alten gegenüber. „Gut - dann lass hören, was dich so zu Tode erschreckt hat!“ Santal blickte ihm traurig in die Augen: „Das kann ich dir leider nicht sagen. Nur soviel es liegt sehr viel in deinen Händen. Die Zukunft ist sehr verschwommen und in Bewegung, aber ich habe einen möglichen Ausgang gesehen, welchen ich nicht erleben möchte. Du solltest dich daher beieilen deine Aufgabe zu erfüllen. Zu viel hängt davon ab, den bösen Magier Ruxen zu fassen!“ „Aber wie - Hakserod meinte ich müsse den Langbogen Lymerith finden, ich habe aber nach wie vor keine Ahnung wo sich das magische Artefakt befinden soll!“ „Das kann ich dir sagen. Du musst den Eisdrachen Frixxen finden. Er bewacht diesen, im Auftrag des ehemals größten Zauberers Dolgarth, der als Gründer des hohen Zaubererrates damals von den dunklen Schwarzmagieren in einem sehr ungleichen Duell gestellt und ermordet wurde. Frixxen war damals sein Drachen, welchen er wie bereits gesagt mit der Bewachung beauftragte, und er wird diesen Auftrag bis in den Tot erfüllen!“ „Aber wie soll ich dann an diesen herankommen – ich möchte den Versuch ungern mit meinem Leben bezahlen?!“ Wieder blickte Santal kurz zu ihm herüber. „Indem ich dir die Losung hierfür verrate! Wenn Du dem Eisdrachen gegenübertrittst, dann sprich die magischen Worte ‚Dêchá bel Âmyxêstrì’ und der Drache wird dir nicht nur den Bogen überlassen sondern im Kampf auch dein Verbündeter sein. Bringe den Bogen dann auf dem schnellsten Weg zu Hakserod. Er wird die weitere Vorgehensweise, welche die Probezeihung von Dolgarth vorschreibt, wissen. Nun packe und beeile Dich. Der Weg in das nördliche Grenzgebirge Frognakk ist weit und beschwerlich.“ Ranakal stand zögernd auf: „Und was wird aus dir und vor allem auch aus den Träumen die ich seit Jahren immer wieder durchlebe? Möchtest du mir hierzu gar nichts sagen?“ „Ich sagte bereits das ich klar komme. Mach dir bitte um mich keine Sorgen. Du wirst die ganze Aufmerksamkeit für dein Vorhaben benötigen! Sobald du dieses erfüllt hast erwarte ich dich wieder und wir können uns deinem seltsamen Traum widmen. Ich werde versuchen bis dahin mehr darüber herauszufinden, denn ich denke das alles zusammen hängt. Aber das nutzt alles nichts, wenn es uns nicht gelingt Ruxen zu stoppen!“

Als Ranakal gepackt hatte, verabschiedete er sich von Santal. „Ich hoffe wir werden uns wieder sehen!“ „Das werden wir sicher mein Junge, und nun mach dich auf den Weg.“ Sie umarmten sich kurz und Ranakal macht sich wieder auf den Weg in den Dichten Wald von Lorth. Sein nächstes Ziel würde der schiefe Turm Krimziêl sein, welcher im nördlich Randgebirge Frognakk lag. Nach Santals Aussage sollte er dort oder in den nahegelegenen Höhlen den Drachen finden. Wieder drehten sich seine Gedanken um seine Zukunft und was diese ihm wohl bringen würde.

Nächster Begriff: Der Pfad der Bolgarts

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BeitragThema: Re: Kurzgeschichten   So Apr 20, 2008 3:58 pm

Auf den Weg zum Gebirge Frognakk lag die Stadt Karathon. Es war die Hauptstadt des Distriktes Frog. Diese Stadt war sehr alt und hatte viele Kriege mit den Eisriesen durchgestanden. Jahrhunderte sind die Riesen gegen die Mauern der Stadt angerannt und doch gelang es ihnen nie, sie zu erstürmen. Im letzten Krieg, vor mehr als hundert Jahren, war Roxx, der Anführer der Eisriesen, gefallen und seitdem waren die Riesen nicht mehr wiedergekehrt. Man behauptete, sie haben sich weit in den Norden zurückgezogen und verhandeln dort, wer der neue Anführer sein soll.

Ranakal selbst war noch niemals in Karathon gewesen und kannte die Stadt nur von Zeichnungen aus den Büchern der Bibliothek von Ricksxerod. Als er nun der Stadtmauer gewahr wurde, blieb ihm fast der Atem stehen. Der Wall erhob sich mehr als 40 Schritte hoch und war alle 100 Schritt mit einem Wehrturm besetzt. Auf der Mauer waren riesige Katapulte platziert und Soldaten marschierten die Mauer entlang. Man hatte das Gefühl, als erwarteten die Einwohner von Karathon jeden Moment, dass die Riesen auf der Ebene auftauchten und auf die Stadt losstürmen würden. Ranakal passierte das Haupttor, nachdem die Soldaten ihn als den Wächter erkannt hatten, ohne Probleme. Die Innenstadt glich jeder anderen großen Stadt. Viele Menschen, enge Gassen, Händler die Ware anpriesen, Dirnen mit unschicklichen Angeboten, Müll der einen bestialischen Gestank verbreitete, Bettler die versuchten einige Münzen zu erhaschen, Mütter die ihre Kinder suchten und Düfte, die einem die Sinne raubten. Ranakal hatte bereits von dem großen Gewürzmarkt der Stadt gehört. Er genoss die Vielfalt der Gerüche, schloss für einen Moment die Augen und atmete tief ein.

Als er die Augen wieder öffnete sah er zwei schreckensgeweitete Augen und es blieb ihm nicht einmal die Zeit seine Augen wieder zu schließen. Der Aufprall war hart und riss ihn von den Beinen. Er lag auf dem Rücken und ein junges Mädchen zappelte auf seiner Brust. Sie blickte in schmerzverzerrt an und sprang wieder auf die Beine. Von hinten wurde sie grob von einem Mann am Arm gepackt.
"Habe ich dich Diebin! Jetzt wirst du deinen Arm verlieren!"
"Lass mich los, du Idiot! Ich habe dir nichts gestohlen!"
"Und was ist mit dem Brot in deiner Hand?"
"Das hast du mir doch geschenkt!"
"Nichts da! Jetzt bringe ich dich zu den Soldaten!"
Inzwischen hatte Ranakal sich erhoben und seine Kleidung geordnet. Er wandte sich dem Mann zu, der offensichtlich ein hiesiger Bäcker war.
"Ich werde dich für dein Brot bezahlen!"
"NEIN! Sie kommt zum Scharfrichter und verliert ihren Arm. Misch dich nicht in Angelegenheiten ein, die dich nichts angehen, Fremder!"
Ranakal schwang seinen Mantel zurück und auf seiner Brust kam das Wappen des Zauberrat von Ricksxerod zum Vorschein. Der Bäcker erkannte das Wappen sofort und wusste, dass ein Wächter vor ihm stand. Er wich einen Schritt zurück und wollte zu sprechen beginnen.
"Ich gebe dir einen Kupferdenar für das Brot und das ist sehr viel mehr als es wert ist. Dafür werde ich das Mädchen mit mir nehmen und sie einer Bestrafung zuführen."
"Danke Herr, das ist sehr großzügig. Es tut mir Leid, dass ich euer Ehren nicht sofort erkannt habe."
Der Mann nahm das Geld und verschwand in der Menge, nicht ohne die Grimassen des Mädchens über sich ergehen zu lassen.
Ranakal wendete sich dem Mädchen zu und betrachtet sie genauer. Sie war ausgesprochen schön, hatte langes Haar und wunderschöne Augen. Um ihren Mund spielte ein spöttisches Lächeln und sie blickte ihn ohne Angst an. Sie war schmutzig und in Lumpen gekleidet, die aber irgendwie falsch an ihr aussahen.
"Wie heißt du Mädchen und warum bestiehlst du brave Bürger?"
"Mein Name ist Elenore Feene, aber meine Freunde nennen mich Elfee und der Bäcker ist ein Idiot."
Sie strahlte Ranakal an und plötzlich trat sie ihn mit aller Kraft ans Schienbein. Vom Schmerz abgelenkt, verlor er das Mädchen kurz aus den Augen und es verschwand in der Menge. "Ein toller Wächter bin ich, jetzt entkommt mir schon ein unbewaffnetes Mädchen! Wenn ich so weitermache, werde ich bald auf Hunde aufpassen." Er rieb sich sein schmerzendes Bein und machte sich auf den Weg, seine Vorräte zu ergänzen.

Wenige Tage später erreicht Ranakal das Randgebirge Frognakk. Er durchquerte einen dichten Wald und fand schnell die Höhle des Eisdrachen. Er blieb hundert Schritte vor der Höhle stehen und rief mit lauter Stimme.
"HIER IST RANAKAL, DER WÄCHTER UND WÜNSCHT DEN EISFRACHEN RIXXEN ZU SPRECHEN."
Schon glaubte Ranakal, dass seine Worte nicht gehört wurden, als plötzlich der Boden vibrierte. Aus der Höhle schoss eine weißblaue Masse auf ihn zu und er wäre bestimmt überrannt worden, hätte der Drache nicht im letzten Augenblick angehalten und seine Flügel aufgefaltet. Ranakal starrte den Drachen an, ohne fähig zu sein sich zu rühren.
Allein sein Kopf hatte die Größe eines Fuhrwerkes und die Flügel verdunkelten die Sonne. Seinen Rücken liefen zackige Dornen hinunter, die in einem langen, dreieckigen Schwanz endeten. Die Hinterbeine waren mit riesigen Krallen versehen, jede groß wie ein Schwert. Der ganze Drachen war weiß blau gefärbt und erinnerte an die Urgewalt einer Lawine. Ranakal war zutiefst erschüttert und es kamen ihm Zweifel daran, ein solches Tier mit einem Zauber zu binden.
"WER IST RANAKAL, DER WÄCHTER, DASS ER GLAUBT RIXXEN IN SEINER RUHE STÖREN ZU DÜRFEN?"
Ranakal besann sich auf die Worte von Santal und brüllte den Drachen als Antwort die Zauberformel entgegen.
"Dêchá bel Âmyxêstrì"
Der Drache legte den Kopf schief und sah Ranakal überrascht an.
"Weißt du was diese Worte bedeuten, Wächter?"
"Sie binden dich an mich und du musst mir gehorchen. Also gehorche und gib mir den Langbogen Lymerith!"
Der Drache hob seinen Kopf und ein schauriges Lachen entrann seiner Kehle.
"Du Narr! Die Bedeutung der Worte in deiner Sprache ist, 'Ich gebe mein Leben für dich!' und ich müsste mit den Worten, 'So wie ich mein Leben für dich gebe!' oder besser 'Dêchi bel Âmyxêstrìn' antworten. Du hast recht, der Spruch würde mich binden, aber ich habe den Spruch schon einmal gehört und ein Drache kann nur einen Herren haben. Hast du deinen Frieden gemacht, Wächter, denn nun wirst du sterben!"
Der Drachen hob den Kopf, um auf Ranakal niederzustoßen und der Wächter hatte sich mit seinem Tod bereits abgefunden!
"RIXXEN, LASS DAS!"
Der Drache verharrte wie von Blitz getroffen und wenige Augenblicke später, senkte er friedlich seinen Kopf.
"Wie ihr wünscht, meine Herrin!"
Rankal blickte in die Richtung der Stimme und sah das junge Mädchen vom Markt. Staunend starrte er sie an, als sie leichten Schrittes an ihm vorbeieilte und in der Höhle des Drachen verschwand. Wenige Minuten später erschien sie in einem hautengen, schwarzen Lederanzug. In der Hand trug sie eine Peitsche und an der Seite ein Kurzschwert. Über ihre Schulter ragte der Langbogen Lymerith heraus und sie trug einen silbernen Stirnreif, der mit Runen verziert war. Ranakal hatte sich inzwischen etwas gefangen und richtete sein Wort an sie.
"Hallo Elfee, schön dich zu sehen!"
"Nur Freunde nennen mich Elfee. Ich bin Eleonre Feene, die Drachenreiterin, und nicht deine Freundin. Also sprich geschwind, warum du den Langbogen begehrst oder Rixxen wird dort fortfahren, wo ich ihn aufgehalten habe." Bei ihren Worten blitzen die Augen des Drachen in freudiger Erwartung.
"Mylady Drachenreiterin, ich begehre den Bogen, um den Magier Ruxen zu töten. Er hat viele Lebewesen getötet und muss seiner Bestrafung zugeführt werden."
"Was kümmert mich Ruxen! Rixxen, der Wächter gehört dir!"
Die Drachenreiterin wandte sich zum Gehen und der Drachen machte einen Schritt nach vorne. Von Panik erfasst rief Ranakal:
"ER HAT AUCH EINEN DRACHEN GETÖTET!"
Der Drachen hielt in seiner Bewegung inne und seine Augen weiteten sich vor Schrecken. Die Drachenwächterin blieb wie angewurzelt stehen. Langsam drehte sie sich zu Ranakal um und in ihren Augen funkelte der pure Hass. Sie schritt auf den Drachen zu und begann seinen Rücken hinaufzuklettern. Sie schaute zu Ranakal zurück und rief ihm zu.
"Beeile dich Wächter, der Magier Ruxen muss sterben und ich bin eine ungeduldige Frau!"
Kurze Zeit später hatte Ranakal den Drachenreitersitz erreicht. Er war in einem Rückendorn des Drachen reingeschnitten und bot genügend Platz für zwei Personen.


"Nicht jetzt, es ist nicht der richtige Moment!"
Die Jägerin verbarg sich nahe der Lichtung und hatte die ganze Szene beobachtet. Sie blickte in die blutunterlaufenen Augen von DarkAngel und hoffte inständig, dass sie sich wieder beruhigte. DarkAngel hatte mit ihrer Faust das lange Messer umklammert und ihr Atem ging schnell. Sie wirkte wie in Trance und jeder Muskel ihres Körpers war gespannt. Die Jägerin legte die Hand auf ihre Schulter, um sie zu beruhigen. DarkAngel zog blitzschnell das Messer und die Jägerin wich erschrocken zurück.
"Fass mich nicht an! Oder ich werde diesen Auftrag alleine zu Ende bringen!"
Inzwischen hatte der Drachen seine mächtigen Schwingen ausgebreitet und begann sich in die Luft zu erheben. Es war zu spät, um noch eine Angriff zu starten. Der Atem von DarkAngel beruhigte sich und die Jägerin blickte nachdenklich ihre Gefährtin an. War es die richtige Entscheidung, Dark Angel in dieses Unternehmen einzubinden?
Ranakal war entkommen! Gut, sie wusste wo sie ihn finden würde, aber würde Ruxen noch lange genug leben, dass sie ihren Vertrag erfüllen konnte? Sie stand wortlos auf, drehte sich um und begann in die Richtung zu laufen, in die der Drache verschwunden war. Zwei Schritte hinter ihr folgte DarkAngel.
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BeitragThema: Re: Kurzgeschichten   Di Apr 29, 2008 8:46 am

Als sich der Drache erhob, stieg ein unglaubliches Hochgefühl in Ranakal empor. Sein ganzes Leben hat er sich nicht sehnlicher gewünscht als auf dem Rücken eines der wundervollsten Geschöpfe fliegen zu dürfen. Die mächtigen Schwingen sorgten schnell für eine halsbrecherische Höhe und die Reisegeschwindigkeit war enorm. Leider war es nicht möglich sich zu unterhalten. Der Wind dröhnte in seinen Ohren, was in aber nicht weiter störte! Er saugte die Empfindungen des Fliegens in sich auf und genoss die Aussicht. Unter ihnen zogen Wälder und Wiesen vorbei. Kleine Siedlungen und etwas entfernt lag die Stadt Karathon. Erst jetzt wurden ihm die Ausmaße diese Feste gewahr. Im Süden der Stadt sah man deutlich das mächtige Tor mit seinen beiden eisenbeschlagenen Eichentüren und den beidseitig errichteten Türmen, welche im Kriegsfalle mit hunderten von Kriegern besetzt werden Konten. Auch die Stadtmitte war sehr gut zu erkennen den um den großen Platz waren alle wichtigen Gebäude angeordnet, wie die Burg, die Kathedrale und die Gildenverwaltung der nördlichen Grafschaften. Ranakal schätzte die Einwohnerzahl auf mehrer zehntausend Personen, denn allein die Kasernen von Karathon beherbergten seiner Information zu folge viereinhalbtausend Fußsoldaten und etwa achthundert Berittene. Diese zahlen beruhigten ihn oft, wenn er an die Heere der Schwarzmagischen dachte. Ein solcher Verbündeter war im Falle eines Krieges Gold wert.

Plötzlich sackte der Drache weg und ging in einen dramatischen Sinkflug über und landete auf einer kleinen Lichtung mitten im Wald Lorth. Als sie gelandet waren drehte sich Elfee um und sagte: „Wir können so nicht weiterfliegen!“
„Warum?“ wollte Ranakal wissen.
„Hast Du sie nicht gesehen?“
„Nein was?“
„Was bist Du nur für ein Wächter? Der gesamte Horizont war voll von Ihnen!! Raben – sie spionieren ständig für die Schwarzmagier. Ich glaube Du musst noch einiges lernen.“
„Haben sie uns entdeckt?“
„Nein, ich glaube nicht. Ich habe Rixxen gebeten sofort runterzugehen, als ich sie sah.“
„Verzeih - ich war in Gedanken. Mylady Feene...“
Weiter kam Ranakal nicht. Elfee unterbrach ihn „Nenn mich nicht Mylady.“ Sagte sie wütend und sehr bestimmt.
Ranakal sah sie an und meinte: „Mylady also nicht, aber Elfee dürfen dich nur deine Freunde nennen! Wie soll ich dich denn ansprechen?“
Elfee blickt verlegen zu Boden: „Danke das du mir in Karathon geholfen hast! Ich würde sagen wir schließen jetzt erst mal Freundschaft, denn wir werden wohl längere Zeit miteinander verbrinden. Somit hätte sich das mit der Anrede auch erledigt.“
„Du kannst mich Sirth nennen. Als Elfee, kann Rixxen auch bei Dunkelheit fliegen?“
„Selbstverständlich – Drachen haben wesentlich besser Augen als Menschen und auch als Zauberer!“
„Dann lass uns im dichteren Wald ein Lager aufschlagen und erst bei Dunkelheit weiterfliegen.“
„Reiten!“ donnerte es von hinten. Ranakal drehte sich um und Rixxen sagte erneut: „Reiten.“
„OK – dann reiten und danke für die Belehrung.“
Rixxen schnaubte zufrieden.
Sie schlugen sich schweigedn ins Dickicht, wobei der Drache vorausging und eine breite Schneise ins Unterholz zog. Da die Bäume hier aber sehr hoch und mit mächtigen Kronen gewachsen waren, konnte man sie von oben nicht sehen. Sie ließen sich an einem kleinen Bach nieder und tranken gierig von dem kühlen Nass.
„Wer hat dich eigentlich geschickt?“ wollte Elfee wissen.
„Der hohe Rat oder besser Mylord Hakserod persönlich.“
„Ah, Onkel Pedo also.“
“Wie Onkel? Du bist mit Hakserod verwand?”
„Das ist nicht wichtig! Aber was mich interessieren würde, ist wieso Ruxen entkommen konnte, wo Onkel Pedo doch so große Stücke auf dich hält!“
„So tut er das! Also wieso er entkommen konnte kann ich Dir nicht wirklich sagen. Alles was ich habe sind nur Vermutungen!“ Ranakal blickte in die bezaubernden Augen von Elfee und begann die gesamte Geschichte erneut zu erzählen. Es viel ihm immer wieder aufs neue schwer, da er den Verlust seiner Freunde immer noch nicht überwunden hatte. Sie sah ihm an, wie schwer es ihm viel über des Geschehene zu reden. Als er mit der Geschichte vor dem hohen Rat geendet hatte fragte sie ihn, ob er irgendetwas ungewöhnliches auf dem Weg nach Karathon bemerkt hätte. Ranakal überlegte kurz und erzählte ihr dann von zwei Begebenheiten. Zum Einen vom Zwischenfall mit der Jaegerin, zum Anderen die Begebenheit mit der Zukunftsdeutung von Santal. Elfee’s Züge verhärteten sich: „Ich sehne die Dunkelheit herbei, denn das was du mir erzählt hast, lässt darauf schließen das wir sehr wenig Zeit haben. Ich sagte die bereits das ich eine ungeduldige Frau bin. Wenn jemand noch ungeduldiger ist, dann ist es die Jaegerin, welche äußerst selten einen Auftrag nicht zu Ende bringt, und ich denke dir ist klar was das bedeutet!“ Ranakal schluckt sichtbar und schaute zum Himmel. „Noch etwa eineinhalb Stunden bis die Sonne weit genug gesunken ist, um den Himmel in ein tiefes schwarz zu tauchen und uns unsichtbar werden zu lassen. Wir sollten die Zeit nutzen und uns austauschen! Ich habe für meinen Teil schon einiges erzählt aber du bist mir gänzlich unbekannt, und ich wüsste doch sehr gern, wer die bezaubernde Person ist, die sich Elfee nennt. Erzähl mir doch bitte etwas von Dir.“ Sie setzten sich einander gegenüber und Ranakal lauschte.

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